Pressestimmen


KFZ Betrieb Online vom 23.September 2019
Mazda CX-30: Rein in die Lücke

Braucht es angesichts eines Mazda CX-5 und eines Mazda CX-3 wirklich noch ein drittes SUV-Modell? Diese Frage ist angesichts des überschaubaren Modellportfolios des japanischen Herstellers durchaus berechtigt. Die Antwort ist: Ja. Die Lücke ist groß genug für ein Modell, das genügend Platz für das Gepäck und Passagiere bietet, ohne für den urbanen Einsatz überdimensioniert zu sein. Folglich hoch sind auch Mazdas Verkaufserwartungen für das mindestens 24.290 Euro teure Modell, das am letzten Septemberwochenende seine Handelspremiere feiert. 4.000 Einheiten will der Leverkusener Importeur noch in diesem Jahr verkaufen. Für 2020 sind 16.000 Neuzulassungen geplant. Zum Vergleich: Vom CX-3 wurden 2018 hierzulande gut 16.500 Stück auf die Straße gebracht, der CX-5 kam auf gut 20.000 Einheiten. Gemeinsam generieren die beiden SUVs hierzulande damit mehr als die Hälfte der Gesamtverkäufe von Mazda.
Mazda-Deutschland-Geschäftsführer Bernhard Kaplan rechnet mit einer Eroberungsquote von knapp 70 Prozent. Gleichzeitig geht er davon aus, dass auch einige CX-3-, Mazda-3- und CX-5-Fahrer zum CX-30 wechseln werden. Vor allem junge Familien hat der japanische Hersteller mit dem nach dem Mazda 3 zweiten Vertreter der neuen Modellgeneration im Visier. Nennenswerte Lieferengpässe seien zumindest in der Startphase des neuen Modells nicht zu erwarten.

Ins Rennen schickt Mazda, der in Sachen Antriebstechnik gerne seine eigenen Wege geht, sein jüngstes SUV mit gleich drei verschiedenen Motortypen, die allesamt gut zum CX-30 passen: Neben dem 90 kW/120 Ps starken Einstiegsbenziner, dem der Hersteller eine 24-Volt-Mildhybridtechnik verpasst hat, und einem erstaunlich spritzigen 85 kW/116 PS starken Vierzylinder-Diesel, debütiert im CX-30 endlich der schon vor geraumer Zeit angekündigte Skyactiv-X-Motor – ebenfalls mit Mildhybridtechnik. Die Besonderheit des 132 kW/180 PS starken 2,0-Liter-Vierzylinder-Benziners, der ab Ende Oktober ausgeliefert wird, ist dessen neuartiges Brennverfahren: Er leitet die Verbrennung wie ein Dieselantrieb mittels Kompressionszündung ein, wobei die Zündkerze den richtigen Zeitpunkt steuert. Das Ergebnis: Der Verbrauch soll auf Dieselniveau liegen.

Der Innenraum des CX-30 ist, wie beim neuen Mazda 3, geprägt von einem schmalen, eleganten Armaturenbrett, einer reduzierten Anzahl an Drehknöpfen und Tasten und hochwertigen Materialien. Erstaunlich ist vor allem, wie es Mazda immer wieder gelingt, dass der Fahrer und das Fahrzeug tatsächlich zu einer Art Einheit verschmelzen. Langes Herumjustieren der elektrisch bedienbaren Sitzeinstellung war auf der Testfahrt mit dem CX-30 nicht vonnöten. Die Sitze haben einen guten Seitenhalt und sind sehr bequem. Die Bedienelemente sind sinnvoll platziert, wobei besonders das serienmäßige Head-up-Display, das relevante Informationen direkt in die Windschutzscheibe projiziert, ein wertvoller Zugewinn an Komfort und Sicherheit ist. Weniger konnte das Navigationssystem auf den Testfahrten in Spanien überzeugen: Gleich mehrfach führte es schlichtweg in die falsche Richtung.
Fazit: Der CX-30 punktet mit einer umfangreichen Serienausstattung und einem für ein Kompakt-SUV guten Platzangebot. Auch in Sachen Fahrkomfort konnte der CX-30 überzeugen: Die Geräuschkulisse und die Vibrationen waren angenehm gering, das Handling war auch in engeren Kurven sehr sicher. Im Vergleich zum Mazda 3 kostet der CX-30 1.000 Euro mehr. Für diesen überschaubaren Aufpreis bekommen die Käufer ein SUV, das für alle Lebenslagen geeignet ist.


Ostthüringer Zeitung (OTZ) vom 15.Juni 2019
Heute vor 25 Jahren hat Andreas Jokisch sein Autohaus in Gera eröffnet

Gera. „Als Kind habe ich viel in der Garage beim Opa gewerkelt. Der Geruch von Benzin in der Nase hat mir gefallen. Deshalb wollte ich Tankwart werden. Mein Vater war dagegen. Er machte den Vorschlag, Kfz-Mechaniker zu lernen“, erzählt schmunzelnd Andreas Jokisch . Er gehorchte. Das Faible für Benzin und Autos ist geblieben.
Heute vor 25 Jahren öffnete er in der Gaswerkstraße seine Firma. „Ein nettes Ehepaar, das leider schon verstorben ist, begrüßte ich als erste Kunden“, erinnert sich der 50-Jährige.

Inhaber Andreas Jokisch (rechts) dankte seinem dienstältesten Mitarbeiter Uwe Walter, der schon seit 24 Jahren dabei ist, stellvertretend für das derzeit 15-köpfige Team. Foto: Peter Michaelis

Jokisch , damals noch in der Meisterausbildung, war mit 24 Jahren der jüngste Mazda-Vertragshändler in Deutschland . Die Unterzeichnung schaffte er erst nach dem zweiten Anlauf. Beim ersten Mal ließen ihn die deutschen Chefs abtreten. Doch Hartnäckigkeit und Ehrgeiz zahlten sich aus. Seine Eltern boten Unterstützung an, die Mutter bei der Buchhaltung, der Vater beim Umbau einer alten Baracke zum Bürogebäude. Das zahlte sich aus. „Ich habe mich für die Japaner entschieden, weil es seiner Zeit noch keinen Vertragshändler in Gera gab .“
2000 wurde das neue Autohaus eröffnet. Auf rund 8400 Quadratmetern Fläche werden etwa 100 Neu- und Gebrauchtwagen für Interessenten vorgehalten und zum Kauf angeboten. Der Unternehmer, der vor Elan sprüht, beschäftigt heute 15 Festangestellte und einen Auszubildenden.
Gestern wurde im Rahmen des 25-jährigen Firmenjubiläums das Autohaus zum zweiten Mal nach 2016 vom Düsseldorfer Brancheninformationsdienst „markt intern“ als 1a-Autohaus 2019 für seine Sach- und Beratungskompetenz ausgezeichnet. Oberbürgermeister Julian ­Vonarb (parteilos) überreichte die Urkunde in Anwesenheit vieler Gäste. Das macht Jokisch stolz, weil er sich auf seine Mitarbeiter verlassen kann.
Mit Augenzwinkern zeigte er noch später auf den Goldenen Schraubenschlüssel, den eine große Autozeitung jährlich verleiht. „Ich bescherte ihn einst meinem ehemaligen Opel-Arbeitgeber 1993. Nach zehn Jahren holte ihn mein Team erneut nach Gera . Ein Novum.“
Der 50-Jährige, der seit 2014 Obermeister der Kfz-Innung Ostthüringen ist, will unbedingt erwähnt wissen, das seine Ehefrau ihm eine große Stütze sei.


AUTO STRASSENVERKEHR
Heft 9 vom 03. April 2019

Unter der Überschrift „Die besten Autos für Ihr Budget“ beleuchtet die Auto-Zeitschrift günstige Neuwagen verschiedener Preisklassen unter 25.000 Euro
… und schreibt unter anderem zum Mazda 6 (Zitat):

MAZDA 6 G 145 KOMBI
Fast vergessen, wie klasse ein Kombi ist: 21.400 Euro
Vor Kurzem erst war ein Mazda 6 Kombi bei uns. Da fiel uns wieder auf, was bei diesem ganzen SUV-Bohei vergessen wird: wie kompromisslosgut ein großer Kombi wie der 6 ist. So viel Platz für fünf und 522 bis 1664 Liter Gepäck, dazu ein harmonisch abgestimmtes Fahrwerk, das ebenso Komfort wie Dynamik beherrscht. Da der Mazda 6 nicht mal 1,5 Tonnen wiegt, genügen die 145 PS seines Zweiliter-Benziners. Der kommt ohne Turbo und im Test mit 7,2 l/100km aus. Kurz: Großer Kombi, große Klasse für kleine Kasse.


AutoBild vom 31.01.2019
Test & Technik – unter der Headline: NUMMER 3 BEBT!

Der Mazda 3 Skyactiv-G2.0 M Hybrid im Test:
AutoBild-Redakteur Malte Büttner fuhr schon den neuen Mazda 3: …und meint: „Erfrischend anders!“

Im Artikel heißt es weiterhin – auszugsweise – (Zitat):
„Seit Einführung der ersten Mazda-3-Generation 2003 haben sie (Mazda) sechs Millionen Einheiten verkauft. Mit jedem Jahr und jedem Modell setzten die Japaner mehr auf Emotion statt Vernunft und wurden mit wachsenden Verkaufszahlen belohnt. Der Neue soll endgültig die Premium-Kunden ansprechen. Ein Hingucker ist er allemal. Mazda hat sein Kodo-Design weiterentwickelt. Beim 3-er verzichten die Designer völlig auf Sicken und Linien…

Die „Weniger ist mehr“-Philosophie spiegelt sich auch im Innenraum wider. Hier wurden die Oberflächen geglättet, die Vielfalt der Materialien reduziert. Um optische Ruhe zu erzeugen, setzten die Layouter sogar einheitliche Schriftarten und Beleuchtung von Schaltern und Instrumenten um… Eine stille und friedliche Revolution, die entgegen dem Trend auf weniger Reizüberflutung setzt. Bravo! Deutlich verbessert wurde auch Ergonomie und Bedienung… Serienmäßig gibt es nun auch ein richtiges Head-up-Display, das alle relevanten Infos direkt in die Scheibe vor den Fahrer projiziert…

Beim Fahren fällt auf: Der ist richtig leise!
… Lenkung und Schaltung funktionieren sehr leichtgängig und exakt, der 3-er wirkt wie aus einem Guss. Gut fahren können viele Autos. Mazda aber gelingt es in jüngster Zeit immer besser, seinen Typen eine Einheitlichkeit und Harmonie im Zusammenspiel aller Komponenten zu verpassen, die wir so eher von einem gut gemachten BMW erwarten. Mit diesem hohen Maß an Ästhetik gehen sie bewusst ihren eigenen Weg im Pokerspiel um Marktanteile in der hart umkämpften Kompaktklasse.

… Zur Serie gehören unter anderem ein Abstandsradar mit Staufunktion, Alufelgen, Ausparkhilfe, Knieairbags, Apple Car-Play bzw. Android Auto, LED-Lampen und Navi. Los geht`s bei 22.990 Euro für den Benziner, der Diesel startet bei 25.290 Euro. Automatik kostet 2000 Euro Aufpreis.
Nicht wenig, ausstattungsbereinigt aber einige Tausender günstiger als ein VW Golf. Individueller ist der Mazda ohnehin…“

Ein Fazit des Redakteurs:
„Mazda ist es gelungen, sich vom öden Massenhersteller zur feinen Alternative für Ästheten zu entwickeln.“


Erster Fahrbericht zum neuen Mazda 3 in der AutoZeitung vom 30.01.2019
Der neue Mazda 3 ist ein Fahrerauto

Bei der ersten Testfahrt präsentiert sich der neue Mazda 3 (2019) fahraktiv und komfortabel zugleich. Auch das neue Bediensystem des japanischen Kompakten kann überzeugen!

(Zitat:) „Bereits vor unserer ersten Testfahrt macht der neue Mazda 3 (2019) im Stand eine gute Figur: Großer Kühlergrill, schmale Scheinwerfer, lange Motorhaube und ein knackig gezeichnetes Heck samt doppelflutiger Abgasanlage. Der Kompakte aus Hiroshima wirkt richtig erwachsen…“

Weiterhin heißt es: „Bei der Gestaltung des Interieurs hat sich Mazda richtig Mühe gegeben… Vor allem die spürbar höhere Wertigkeit fällt sofort auf…, auch die Ergonomie des neuen Mazda3 (2019) ist tadellos…Das überarbeitete Infotainment-System gefällt mit übersichtlicher Menüführung und der serienmäßig 8,8 Zoll große Zentralbildschirm lässt sich dank hoher Auflösung tadellos ablesen.

Die neu konstruierten Sitze gefallen mit einer sehr kommoden Polsterung und sollen aufgrund ihrer speziellen S-Form Wirbelsäule und Rückenmuskulatur entlasten. Nach unserer rund zweistündigen ersten Testfahrt können wir natürlich keine fundierte Aussage zur Langstreckentauglichkeit treffen. Die gute Konturierung kann dennoch gefallen, einzig in schnellen Kurven wünschen wir uns einen noch nachdrücklicheren Seitenhalt. Apropos Kurven: Dank seiner präzise arbeitenden Lenkung und des tendenziell eher straff abgestimmten Fahrwerks, bereitet der neue Mazda 3 (2019) auf verwinkelten Landstraßen richtig Freude, lässt sich präzise dirigieren und überzeugt mit sicheren Fahreigenschaften.

Fast schon wegweisend präsentiert sich auch die Ausstattung des mindestens 22.990 Euro teuren und bereits bestellbaren neuen Mazda3 (2019): Spurwechsel- und Notbremsassistent, LED-Scheinwerfer, Abstandsregler, Head-up-Display sowie vollständige Smartphone-Integration gehören stets zur Serienausstattung – das bietet kein Mitbewerber im Kompaktsegment.“

Fazit des Redakteurs Kaspar Winkelmann: „Der neue Mazda 3 (2019) macht bei der ersten Testfahrt einfach Spaß: Das Fahrwerk schafft den Spagat zwischen Komfort und Dynamik, die Bedienung gibt keinerlei Rätsel auf und es sitzt sich sehr kommod. Die herausragenden Serienausstattung und das knackige Design werden dem Japaner hierzulande Erfolg bescheren. Wir sind bereits gespannt auf den innovativen Skyactiv-X-Motor, der im Juli 2019 erhältlich sein soll.“


AutoBild Nr. 30 vom 26.07.2018
Erste Fahrt im Mazda 6 Facelift / Überschrift: „Schöner Wohnen“…

Inhaber Andreas Jokisch (rechts) dankte seinem dienstältesten Mitarbeiter Uwe Walter, der schon seit 24 Jahren dabei ist, stellvertretend für das derzeit 15-köpfige Team. Foto: Peter Michaelis

„Mazda entdeckt den Luxus: das zweite Facelift beschert dem Sechser einen edlen Innenraum. Dazu gibt`s Motoren nach neuester Abgasnorm.“

Und so meint die Redaktion:
… „Das zweite Update seit 2015 macht Mazdas Flaggschiff zum Luxus-Appartement. Motto: Schöner Wohnen auf Rädern.
Draußen ahnt man noch nicht, was sich drinnen getan hat. Front und Heck wurden nur dezent aufgehübscht. Im Gegensatz zum Innenraum…

War Mazda früher eher pragmatisch unterwegs, entdecken die Jungs aus Hiroshima nun die neue Lust am Luxus. Ohne alte Tugenden aufzugeben. Die erste Testfahrt zeigt: Die Autos haben qualitativ echt nochmal einen Sprung gemacht, sind top verarbeitet, wirken ausgereift und technisch voll auf der Höhe…

  • Alle Motoren wurden nach dem WLTP-Prüfzyklus homologiert und erfüllen bereits heute die Abgasnorm 6d-Temp, die erst ab September 19 verbindlich ist.
  • Bitte wählen: Kombi oder Stufenheck, beide zum gleichen Preis. Einstieg ab 27.950 Euro.
  • Erster Eindruck: (positiv) Der Mazda 6 ist richtig edel geworden, alle Motoren sind abgastechnisch auf dem neuesten stand – und auch verfügbar. (negativ) Emotionen kommen ein wenig kurz.

Ergo: Wer umziehen will, sollte sich mal die Schlüssel für den Mazda 6 holen. Auf dem Klingelschild muss nicht immer Audi, BMW oder Mercedes stehen.“

Fazit des Redakteurs Thomas Hirschberger:
„Respekt, der Sechser glänzt mit Reife und Luxus. Während andere noch an der Umstellung ihrer Motoren arbeiten, erfüllen alle Mazda-Aggregate bereits schon heute die beste Abgasnorm von morgen.“

Urteil der AutoBild: 4,5 von 5 möglichen Sternen
… für den getesteten Mazda 6 Kombi Skyactiv-D (in der Version „Sports-Line“)


Mazda räumt ab: Drei Siege bei AUTO TEST und J.D. Power

  • Mazda 3 siegt in der Kompaktklasse der J.D. Power Kundenzufriedenheitsstudie
  • Mazda CX-3 ist AUTO TEST Sieger in der Kategorie Preis/Leistung
  • SKYACTIV-X Benzinmotor wird mit Innovationspreis von AUTO TEST ausgezeichnet

Gleich drei Preise räumte Mazda bei der feierlichen Preisverleihung von AUTO TEST und J.D. Power im Wartesaal am Dom in Köln ab. Der Mazda 3 erzielte bei der von J.D. Power durchgeführten Kundenzufriedenheitsstudie VDS (Vehicle Dependability Study) hervorragende Ergebnisse und setzte sich damit in der Kompaktklasse gegen seine Mitbewerber durch. Die Studienteilnehmer attestierten Mazdas Kompakt-Bestseller eine herausragende Zuverlässigkeit mit einer für die Klasse stark unterdurchschnittlichen Fehlerquote.

Zudem wurde der Mazda CX-3 mit SKYACTIV-G 120 Triebwerk von AUTO TEST zum Sieger in der Kategorie Preis/Leistung SUV auserwählt. Das beliebte Crossover-SUV von Mazda erreichte insbesondere in den Bewertungskriterien Verbrauch, Fahrzeugqualität und Sicherheit eine hohe Gesamtpunktzahl und steht somit auf dem ersten Platz. Seine Konkurrenten der Opel Crossland X und Seat Ateca landeten auf den Plätzen zwei und drei.

Obendrein erhielt der revolutionäre SKYACTIV-X Benzinmotor mit kontrollierter Kompressionszündung, der im Frühjahr 2019 seinen Marktstart erleben wird, den begehrten AUTO TEST Innovationspreis.

Christian Heider, Leiter Produktmarketing bei Mazda Deutschland zeigt sich zufrieden: „Das hervorragende Abschneiden in der Kundenzufriedensheitsstudie und der erste Preis in der Kategorie Preis/Leistung beweisen, dass Mazda seinen Kunden qualitativ hochwertige und zuverlässige Autos ‚Mada in Japan‘ bietet. Der Innovationspreis für die SKYACTIV-X Technologie unterstreicht außerdem, dass den Ingenieuren ein wahrer Durchbruch gelungen ist und Mazda in der Motorenentwicklung eine Pionierrolle einnimmt.“


Online Newsletter der Fachzeitschrift AUTOHAUS vom 06.04.2018
Redakteur Michael Specht wirft unter der Überschrift „Aus eigenem Antrieb“ einen interessanten Blick auf die Mazda-Motorentechnik


Aus der Studie Kai geht der nächste Mazda 3 hervor.

Seit Jahren meidet Mazda den Mainstream – und fährt gut damit. Auch in Zukunft bleibt es bei eigenwilligen Antriebslösungen.

Von Michael Specht/SP-X

Seit Mazda 2012 seine sogenannte Skyactiv-Architektur eingeführt hat – erstes Modell war der CX-5 – haben sich in Deutschland die Verkäufe um 65 Prozent erhöht, von 40.000 auf 67.000 Einheiten jährlich. Nun mag das weniger technisch begründet sein als vielmehr optisch – das Design ist unter den japanischen Autobauern herausragend. Und wer sich Studien wie das Vision Coupé oder das Kompaktmodell Kai, aus dem der nächste Mazda3 hervorgeht, anschaut, kann nur den Hut ziehen. Doch ebenso eigenwillig geht es in Sachen Motoren zu. Auch hier fädelt sich Mazda nicht in die Mainstream-Spur ein, sondern verfolgt andere Technologien. Und damit ist nicht der Wankelmotor gemeint…
Während andere bei den Benzinern auf Downsizing mit gleichzeitiger Turboaufladung setzen, belässt Mazda es bei größeren Saugmotoren, nennt es „Rightsizing“, gibt diesen Aggregaten aber die höchste Verdichtung aller Serien-Benziner mit auf den Weg. Umgekehrt läuft es bei den Dieselmotoren. Die Selbstzünder werden extrem niedrig verdichtet, verbrennen nicht so heiß, emittieren weniger Stickoxide und schaffen so auch ohne SCR-Kat und AdBlue die Euro-6-Norm. Allerdings: Die für bestehende Modelle ab September 2019 geltende, sehr strenge Vorschrift Euro 6d Temp schafft auch Mazdas Diesel nicht mehr ohne chemische Hilfe. „Wir werden bereits zum Herbst dieses Jahres alle unsere Dieselmodelle entsprechend anpassen“, so Mazda-Europa-Chef Jeff Guyton.

Ab 2019: Motor aus Diesel und Benziner
Eine kleine Revolution bei den Verbrennungsmotoren verspricht Skyactiv X. Dahinter steckt eine Art Mischung aus Diesel und Benziner. Der Magermotor mit homogener Gemischbildung und sogenannter „kontrollierter Kompressionszündung“ soll im Frühjahr 2019 serienreif sein und zuerst im neuen Mazda 3 zum Einsatz kommen.Dann folgen weitere Baureihen. Erwartet wird eine Verbrauchseinsparung von bis zu 30 Prozent Benzin, was den Skyactiv X auf das Niveau eines vergleichbaren Dieselmotors senken würde – nur ohne dessen hohen Stickoxidausstoß…
Denkbar sind Derivate des X-Motors, nach unten als Dreizylinder mit 1,5 Litern Hubraum, nach oben als Sechszylinder mit drei Liter Hubraum. Alle Motoren haben einheitlich 500 Kubikzentimeter Zylinderinhalt, die gleichen Kolben, Ventile, Pleuel, die prinzipiell gleichen Kurbeltriebe und Nockenwellen, die gleichen Einspritzdüsen und Zündkerzen. Das modulare Bauprinzip soll die Kosten massiv senken…
Mazda sieht seinen Skyactiv X nicht als Ersatz zum Diesel. Der Selbstzünder wird weiterentwickelt, obwohl in Deutschland der Verkaufsanteil von 38 auf 18 Prozent geschrumpft ist. Schon 2019 will man eine neue Generation auf den Markt bringen, mit mehr Leistung und geringerem Verbrauch. Erfahrungen aus dem X-Motor sollen einfließen…

Erste E-Auto kommt Ende 2019
Ende 2019 will Mazda sein erstes Elektroauto vorstellen. Die Japaner gehen nicht den Weg großer, schwerer und entsprechend teurer Batterien, nur um die Reichweite zu generieren. „Ein kleinerer Akku ist auch an einer normalen Haushaltssteckdose über Nacht wieder vollgeladen“, sagt Guyton. Für größere Aktionsradien soll dann ein Range Extender aushelfen. Allerdings kein gewöhnliches Hubkolben-Aggregat, sondern ein extrem laufruhiger Mini-Wankel-Motor. Seit Jahrzehnten tüfteln die Ingenieure bei Mazda an der Rotationskolbenmaschine. Audi hatte das gleiche Prinzip 2011 in einem A1 getestet, das Projekt mit dem Stopp der E-Aktivitäten aber wieder verworfen…
Dass Mazda eines Tages erneut mit einem Wankelmotor als Antriebsaggregat für Sportwagen kommt, halten Experten für recht unwahrscheinlich, selbst wenn dieser mit reinem Wasserstoff betrieben werden würde…

Plug-in-Hybrid ab 2021?
Deutlich bessere Chancen auf Verwirklichung hat der Plug-in-Hybrid, 2021 soll es so weit sein. Mazda hält sich hier bewusst zurück. „Uns widerstrebt zu viel Gewicht“, sagt Guyton, „zudem sollte man nicht nur messen, was hinten rauskommt, sondern die gesamte CO2-Kette in Betracht ziehen, von der Quelle bis zum Rad…


Autohaus Online vom 29.03.2018
40 Jahre Mazda RX-7

Nein, es geht nicht um den Roadster MX-5 und dennoch war auch dieser Mazda ein Liebling der Medien. Dem keilförmigen Klappscheinwerfer-Sportwagen RX-7 gelang vor 40 Jahren scheinbar unmögliches. „Rotations-Revolution“, „Wunder-Wankel“, „Porsche-Killer“ oder „Rächer des Ro“, bejubelte die Motorpresse den schnellen Japaner, der das tot geglaubte Konzept des Kreiskolbenmotors mit neuem Leben erfüllte. Während die NSU-Ro-80-Fahrer noch das Aus für die einzige deutsche Wankel-Limousine mit Trauerflor an den Antennen beweinten und sich Wirtschaftsanalysten fragten, wie Mazda die Absatzkrise seiner spritfressenden Kreiskolbenmodelle überstehen wolle, präsentierten die Japaner diesen neuen, verführerisch gezeichneten und relativ preiswerten Rotary-Racer. Der RX-7 verkörperte all das, wovon Wankel-Fans geträumt hatten: Der neue Zweischeiben-Kreiskolbenmotor war deutlich sparsamer als die Vorgänger-Aggregate, eine 80.000-Kilometer-Garantie kündete in den USA von unbedingter Zuverlässigkeit und die Fahrleistungen konnten sich mit Porsche 924 und allen populären Sportwagen messen. Mehr noch, auf Rennstrecken war der RX-7, international Savanna genannt, geradezu auf Sieg abonniert. Mazda-Chefentwickler und Kreiskolben-Spezialist Kenichi Yamamoto wartete mit einer weiteren Überraschung auf: Schon kurz nach Serienanlauf des RX-7 legte er alle japanische Zurückhaltung ab und ließ medienwirksam die Champagnerkorken knallen. Anlass war die Auslieferung des einmillionsten Fahrzeugs mit Wankelmotor, natürlich eines RX-7.


Auf der Straße avancierte der Mazda RX-7 mit fast einer halben Million verkaufter Fahrzeuge zum erfolgreichsten Wankelmotor-Fahrzeug aller Zeiten und auf Rennstrecken mit mehr als 100 Siegen zum Angstgegner seiner Rivalen.

Da der rote Renner auffällig als Millionär beschriftet war, glaubten unbedachte Berichterstatter tatsächlich, der neue Sportwagen sei bereits Produktionsmillionär. So schnell ging es aber doch nicht, obwohl es der Mazda RX-7 am Ende seines über drei Generationen und 25 Jahre laufenden Lebenszyklus auf immerhin insgesamt 811.000 Einheiten brachte. Genug für einen Eintrag in die Liste der erfolgreichsten Sportwagenmodelle aller Zeiten. Dafür sorgte schon die bis 1986 gebaute erste RX-7-Generation mit allein 471.000 verkauften Fahrzeugen. Das waren die Zahlen, auf die Kreiskolben-Entwickler immer gehofft hatten.
Waren die Tage konventioneller Hubkolbenmotoren nun doch gezählt? Konnten sich jetzt die Vorteile des Kreiskolbentriebwerks am Ende durchsetzen? Immerhin arbeitet der von dem deutschen Erfinder Felix Wankel in den 1950er Jahren konzipierte Kreiskolbenmotor ohne Kurbelwelle, Pleuel und Ventile. Stattdessen sorgen rotierende Scheiben für außergewöhnliche Laufruhe, geringes Gewicht und eine kompakte Bauweise. Weshalb der Wankel von seiner Bauform und Leistungscharakteristik perfekt in einen Sportwagen passt.

Das wusste auch der legendäre Mazda-Chefentwickler Kenichi Yamamoto. Nachdem Mazda 1961 bei den Neckarsulmer NSU-Werken einer der ersten Lizenznehmer des revolutionären Wankelmotors wurde, lag es an Yamamoto, das damals wenig standfeste Triebwerk für Mazda in Rekordzeit quasi neu zu erfinden. Erfolgreich, wie der 1967 vor dem NSU Ro 80 in Serie gegangene Zweischeiben-Kreisläufer Mazda Cosmo Sport 110 S demonstrierte. Bewusst hatte Yamamoto einen Sportwagen mit flacher Motorhaube als ersten Wankel-Sportwagen ausgewählt, denn auch der stromlinienförmige NSU Ro 80 bot nur Platz für ein kleines Aggregat. Überall dort, wo es um kleine Bauformen und geringes Gewicht geht, ist der Wankelmotor unter den Verbrennern bis heute unschlagbar. Weshalb Yamamoto auch für den 1978 notwendig gewordenen Neustart der Mazda-Rotary-Modelle konsequent auf eine keilförmige Sportwagenlinie setzte. Der RX-7 wurde für den Wankel maßgeschneidert und in diesem überdies erschwinglichen Coupé brillierte der Rotarier auch. Zumindest, was seine Leistungsentfaltung betraf. Sparsamer als die Vorgänger war er zwar ebenfalls, aber keineswegs so knausrig wie vergleichbare konventionelle Benziner.
Die Sportwagenwelt erschütterte der Mazda RX-7 jedenfalls ähnlich der Gewalt eines Tsunami. Besonders die Amerikaner waren begeistert von diesem Samurai, der wie eine schärfer gezeichnete Kopie des erfolgreichen Porsche 924 wirkte. Fehlendes Porsche-Prestige kompensierte er mit Wankel-Power. Deutlich billiger als der Porsche-Vierzylinder war der RX-7 außerdem. Hinzu kam eine Alleinstellung durch eine in dieser Form einzigartige Motorsportkarriere. In Le Mans konnte der RX-7 zwar trotz mehrerer Anläufe nicht wirklich reüssieren, dafür bereitete er den Sieg des Rotary-Mazda 787 B im Jahr 1991 vor. Zum wirklichen Überflieger avancierte der RX-7 in den amerikanischen IMSA-Serien, wo er mit 100 Siegen mehr Titel gewann als alle anderen Favoriten. Nicht zu vergessen zwei Meistertitel in der britischen Tourenwagenliga, ein souveräner Sieg über BMW 5er und Ford Capri bei den 24 Stunden von Spa im Jahr 1981 und die Einsätze in der Rallye-Weltmeisterschaft als wildes bis zu 500 PS starkes Gruppe-B-Auto.
Noch vor der Ernte dieser sportlichen Lorbeeren gelang dem Mazda RX-7 in Nordamerika ein fulminanter Start in den Verkaufsräumen, wie er unter den Importeuren bis dahin nur Nissan mit dem erfolgreichen Sportcoupé 240 Z gelungen war. Anfangs wussten die amerikanischen Mazda-Händler nicht, wie sie den Kundenansturm kanalisieren sollten. Für sofort verfügbare RX-7 boten Enthusiasten bis zu 50 Prozent Aufpreis, aber auch lange Lieferzeiten waren kein Problem. So wurden von dem Rotarier in nur einem Jahr ähnlich viele Fahrzeuge verkauft wie von den Vierzylinder-Porsche in fünf Jahren.

Ein Hype, der sich so in Deutschland nicht wiederholte, aber auch hierzulande weckte der anfänglich nur 77 kW / 105 PS leistende Wankel-Mazda mit gläserner Heckklappe außergewöhnliche Begeisterung. Einziger Wunsch der Journaille, die den bis 7.000 U/min vibrationsfrei drehenden Sprinter beim Pressedebüt auf dem Hockenheimring testete, waren ein paar Extra-PS, damit der Sprinter die prestigeträchtige 200-km/h-Schallmauer nahm. Mazda hörte den Ruf und legte 1981 nach: Jetzt sorgten 85 kW / 115 PS für Vortrieb und der aggressiver klingende Kreiskolbenflitzer konnte es im Temperament leichter aufnehmen mit Rivalen wie Alfa GTV, Nissan 280 ZX oder Porsche 924. Schließlich wurde der RX-7 nach Aussage vieler Mazda-Händler hierzulande nicht wegen, sondern trotz des Wankelmotors gekauft. Weshalb die Marke aus Hiroshima auf den Deutschland-Import von anderen in Japan angebotenen Rotariern gleich ganz verzichtete.
Eine Entscheidung, die den Kreiskolbenerfinder Felix Wankel kaum kümmerte. Er freute sich so sehr ob des Erfolgs für das avantgardistische 2+2 Coupé, dass ihn Mazda für sein Lebenswerk ehrte durch die Überlassung eines besonderen Unikats: Wankel erhielt den einzigen für Europa bestimmten, stolze 121 kW / 165 PS starken RX-7 Turbo, der die Baureihe seit 1983 krönte. Nicht ganz so selten, aber ebenfalls rar waren die von deutschen Karossiers Lorenz und Küwe realisierten Cabriolet-Umbauten. Über 18.000 Mark kostete die Öffnung des Coupés, eine Frischluft-Investition, die sich nur gut 30 Sonnenfans gönnten. Immerhin war dies das erste Wankel-Cabrio in der Autogeschichte.


Neuer Mazda CX-5 ist „Champion aller Klassen“ bei der AUTO ZEITUNG Design Trophy 2017

  • Mazda CX-5 gewinnt ebenfalls die Kategorie „SUV“
  • Mazda 3 siegt in der „Kompaktklasse“
  • Mehr als 15.000 Teilnehmer haben an renommierter Wahl teilgenommen

Bei der Design Trophy 2017 der Zeitschrift AUTO ZEITUNG hat Mazda gleich dreimal Grund zu feiern. In drei von insgesamt sechs Kategorien ging der Sieg an den japani-schen Automobilhersteller. „Champion aller Klassen“ wurde der brandneue Mazda CX-5, der auch in der Klasse „SUV“ als Sieger hervorging. Der Mazda3 des Modelljahres 2017 siegte in der Kategorie „Kompaktklasse“. Mehr als 15.000 Leser und User stimmten über die schönsten Auto-Neuheiten Deutschlands ab.

Das schönste neue Automobil ist nach Meinung der AUTO ZEITUNG-Leser der neue Mazda CX-5: Noch vor seinem offiziellen Marktstart am 19./20. Mai 2017 landete das dynamische Crossover-Modell mit 9 Prozent der Leserstimmen auf Platz eins in der Kategorie „Champion aller Klassen“ vor dem zweitplatzierten Mercedes-AMG GT R (7,3 Prozent) und dem drittenplatzierten Audi A5 Sport-back (4,9 Prozent).
Das im Februar eingeführte Update des Mazda 3 siegt mit 20,2 Prozent der abgegebenen Stimmen in der Kategorie „Kompaktklasse“. In der hart umkämpften Kompaktklasse verweist der Mazda3 mit seinem leidenschaftlichen KODO Design Konkurrenten wie den Audi A3 (18,2 Prozent) und den Seat Leon (11,3 Prozent) auf die Plätze.


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