Blick in Mazda’s Zukunft


Mazda präsentiert neues Sportwagenkonzept auf der Japan Mobility Show 2023

  • MAZDA ICONIC SP mit Elektroantrieb und Zweischeiben-Kreiskolbenmotor als Generator
  • Effizient, leistungsstark und flexibel: Ein leichter Sportwagen für eine neue Ära
  • Mehr Fahrspaß und Sicherheit: Premiere für den Mazda MX-5 2024

Ein kompakter Sportwagen für eine neue Ära: Auf der Japan Mobility Show 2023 enthüllt Mazda den MAZDA ICONIC SP. Das Konzeptfahrzeug verbindet einen Zweischeiben-Kreiskolbenmotor mit einer Elektrofahrzeugplattform – eine Weiterentwicklung jenes Ansatzes, den das Unternehmen erst kürzlich mit dem neuen Mazda MX-30 e-Skyactiv R-EV (WLTP-Kraftstoffverbrauch 1,0 l/100 km; WLTP-CO2-Emissionen 21 g/km; WLTP-Stromverbrauch 17,5 kWh/100 km) eingeführt hat.

Wie der ebenfalls auf der Messe präsentierte Mazda MX-5 2024 verkörpert auch der MAZDA ICONIC SP das kontinuierliche Streben des Unternehmens, Produkte zu entwickeln, die die Liebe zum Automobil und zum Autofahren erfüllen. Der niedrige Schwerpunkt des MAZDA ICONIC SP sorgt für hervorragende Fahreigenschaften. Das leichte und kompakte Kreiskolbenmotor-Aggregat konnte in der Mitte des Fahrzeugs integriert werden – daraus ergeben sich einzigartige Fahrzeugproportionen mit einer besonders flachen Motorhaube.

Das präsentierte Zweischeiben-Kreiskolbenmotor-EV-System stellt einen hochgradig skalierbaren Antrieb mit einem flexiblen Layout dar. Darüber hinaus bietet der Kreiskolbenmotor die Fähigkeit, eine Vielzahl verschiedener Kraftstoffe zu nutzen, darunter auch grünen Wasserstoff oder andere klimaneutrale Flüssigkraftstoffe. Dies macht das System zu einer einzigartigen Mazda Technologie, die sich ideal für den Sportwageneinsatz eignet. Und wenn die Batterie mit Strom aus erneuerbaren Energien geladen wird, ist so ein CO2-neutrales Fahren möglich.

„Wir lieben den Mazda MX-5, die Welt liebt den MX-5, und wir wollen die Freude am Fahren, die dieses Modell verkörpert, auch im Zeitalter der Elektrifizierung am Leben halten“, sagte Mazda Präsident und CEO Masahiro Moro bei der Vorstellung des Konzeptfahrzeuges auf der Japan Mobility Show in Tokio. „Der EV-Antriebsstrang des MAZDA ICONIC SP mit seinem Zweischeiben-Kreiskolbenmotor, der einen Generator antreibt, ist unsere Traumlösung. Ein Traum, für dessen Verwirklichung wir hart arbeiten werden. Mazda wird immer Fahrzeuge bauen, die die Menschen daran erinnern, dass Autos pure Freude bringen und ein unverzichtbarer Teil ihres Lebens sind.“

Neben dem MAZDA ICONIC SP feiert auf dem Messestand des Unternehmens auch der Mazda MX-5 2024 Premiere. Zum neuen Modelljahr präsentiert sich die Markenikone deutlich aufgewertet – mit neuem Design für die LED-Scheinwerfer und -Rückleuchten, Modifikationen im Innenraum sowie neuen Technologien und Funktionen für mehr Sicherheit, Konnektivität und Fahrspaß.

Daneben präsentiert Mazda einen MX-5 (Typ NA) der ersten Generation, das Symbol überhaupt für markentypisches Fahrvergnügen, ein MX-5 Modell im Zweidrittel-Maßstab, das ein simuliertes Fahrerlebnis für Kinder bietet, sowie einen MX-5 für Menschen mit körperlichen Einschränkungen, der nur mit den Händen gesteuert werden kann.


Weitere neue Crossover-Versionen

  • Mazda CX-60 und Mazda CX-80 starten in Europa
  • Mit Plug-in-Hybrid sowie mit neuen, elektrifizierten Reihensechszylindern verfügbar

Mazda baut sein Modellprogramm ab 2022 in Europa sowie weltweit weiter aus: Mit dem Mazda CX-60 steht Mitte 2022 ein vollständig neuer Crossover am Start; mit dem noch etwas größeren Mazda CX-80 folgt in 2023 ein weiteres Sports Utility Vehicle (SUV) oberhalb des bestehenden Fahrzeugangebotes. Beide Modelle kommen auf Basis einer neuen „Large-Plattform“-Architektur mit längs eingebauten Antrieben. Damit bietet Mazda seinen Kunden in diesem Wachstumssegment künftig eine noch breitere Auswahl an Fahrzeugen, die die neuesten Umwelttechnologien mit dem markentypischen Fahrvergnügen verbinden.

Die beiden neuen Crossover-Modelle CX-60 und CX-80 sollen mittel- und langfristig den Europa-Verkauf der Japaner stärken. Entwicklung und Produktion der Fahrzeuge erfolgen auf Grundlage der Mazda „Building Block Strategy“, die die Integration der Skyactiv Technologien, eine gemeinsame Produktplanung und eine flexible Fertigung umfasst.

Während der Mazda CX-60 über zwei Sitzreihen und fünf Sitzplätze verfügt, bietet der längere Mazda CX-80 sieben Sitzplätze in drei Sitzreihen. Die beiden neuen Crossover sind die ersten Fahrzeuge mit dem neuen Mazda Plug-in-Hybridantrieb mit Skyactiv G Reihenvierzylinder-Benzinmotor und Elektromotor. Neben diesem Antrieb halten ab 2023 auch Reihensechszylinder einer komplett neuen Generation Einzug – in Europa als Skyactiv-X Benziner mit SPCCI-Verbrennung sowie in Japan und Europa als Skyactiv-D Diesel. Jeweils kombiniert mit einem Hybrid-System mit 48-Volt-Technik verbinden sie eine hohe Leistungsausbeute mit ausgezeichneter Effizienz und niedrigen Emissionen.

In den USA und einigen anderen nicht-europäischen Märkten führt Mazda die auf der gleichen Plattform basierenden neuen Modelle Mazda CX-70 und Mazda CX-90 ein, die über eine größere Fahrzeugbreite verfügen und damit insbesondere den Kundenanforderungen im US-amerikanischen Markt entsprechen. Ergänzend hat Mazda in den USA und Kanada bereits den neuen Mazda CX-50 eingeführt, der auf der bestehenden „Small Platform“ steht, auf der auch die aktuellen Modelle Mazda3, Mazda CX-30 und Mazda MX-30 basieren. Der CX-50 ist das erste Mazda-Fahrzeug, welches seit Anfang des Jahres 2022 im neuen, gemeinsam mit Toyota errichteten Werk in Huntsville, Alabama (Mazda Toyota Manufacturing, U.S.A., Inc.) produziert wird.

Voraussichtlich ab 2025 startet außerdem eine Reihe neuer Elektrofahrzeuge auf Basis einer neuen Plattform speziell für Elektroautos.

Im Rahmen des Mazda „Multi-Solution“-Ansatzes will der japanische Automobilhersteller bis 2030 in Europa so nur noch vollelektrische Antriebe und elektrifizierte hocheffiziente Verbrennungsmotoren anbieten.


Neue E-Autos und Plug-in-Hybride: Mazda baut Modellprogramm aus

  • Beschleunigte Elektrifizierung auf dem Weg zur Klimaneutralität
  • Multi-Solution-Ansatz: Auch Verbrennungsmotoren und alternative Kraftstoffe im Fokus
  • Mazda Co-Pilot Concept ab 2025 in allen Modellen

Mazda beschleunigt die Elektrifizierung seines Modellprogramms und macht damit einen weiteren Schritt in Richtung Klimaneutralität bis 2050
Das Unternehmen geht davon aus, dass bis 2030 ein Viertel aller Mazda Produkte über einen vollelektrischen Antrieb verfügen und alle anderen Modelle teilelektrifiziert sein werden.
Zwischen 2022 und 2025 führt der japanische Automobilhersteller eine Reihe neuer Fahrzeuge auf Basis der Skyactiv Multi-Solution Scalable Architecture ein, vorwiegend in Japan, Europa, den USA, China und der ASIEN-Region. Dazu gehören fünf Hybridmodelle (ohne Mild-Hybride), fünf Plug-in-Hybridmodelle und drei batterieelektrische Modelle.

Darüber hinaus entwickelt Mazda eine spezifische Plattform für Elektrofahrzeuge, die Skyactiv EV Scalable Architecture
Sie liefert die Basis für Elektroautos verschiedener Größen und Karosserieformen, die zwischen 2025 und 2030 eingeführt werden. Der Multi-Solution-Ansatz von Mazda: Die CO2-Emissionen so weit wie möglich verringern. Die Senkung der CO2-Emissionen bei jedem einzelnen Fahrzeug bleibt ein zentrales Ziel von Mazda.
Auf dem Weg zur Klimaneutralität nutzt das Unternehmen alle verfügbaren technischen Möglichkeiten. Durch die Skyactiv Multi-Solution Scalable Architecture setzt Mazda daher neben der Elektrifizierung weiter auf die Entwicklung hocheffizienter Verbrennungsmotoren. Dazu zählen etwa der preisgekrönte e-Skyactiv X und neue Reihensechszylinder Benzin- und Dieselmotoren.
Mazda investiert zudem in vielen Regionen in verschiedene Projekte und Partnerschaften, um die Entwicklung und Nutzung erneuerbarer Kraftstoffe voranzutreiben und so den Verkehr beschleunigt zu defossilisieren. In Japan ist Mazda an mehreren gemeinsamen Forschungsprojekten und Studien von Industrie, Wissenschaft und Behörden beteiligt, mit denen die Verbreitung von Biokraftstoffen aus Mikroalgen gefördert wird. In Europa ist Mazda im Februar 2021 als erster Automobilhersteller der eFuel Alliance beigetreten.

Für den Fahrer entwickelt: Die Mazda i-Activsense Sicherheitssysteme
Mazda unterstützt das industrieweite Ziel einer Gesellschaft ohne Verkehrsunfälle. Der Automobilhersteller baut seine Palette fortschrittlicher Sicherheitstechnologien mit der autonomen Fahrtechnik „Mazda Co-Pilot Concept“ weiter aus. Diese wird zunächst ab 2022 als Mazda Co-Pilot 1.0 in den größeren Modellen eingeführt.
Das Mazda Co-Pilot Concept überwacht kontinuierlich den körperlichen Zustand des Fahrers. Wenn dieser sich plötzlich ändert, übernimmt das System die Kontrolle über das Fahrzeug, bringt es an einem sicheren Ort zum Stehen und setzt einen Notruf ab.
Zusammen mit vier weiteren japanischen Automobilherstellern entwickelt Mazda gemeinsame Spezifikationen für Fahrzeugkommunikationsgeräte der nächsten Generation. Damit soll ein standardisiertes Kommunikationssystem für sicherere und komfortablere vernetzte Services vorangetrieben werden.


Mazda fährt mit elektrifizierten Verbrennungsmotoren, Elektroantrieben und Wankel mehrgleisig in die Zukunft

  • Mazda setzt auf E-Mobilität und hocheffiziente hybridisierte Verbrennungsmotoren
  • Kreiskolben- bzw. Wankelmotor verlängert ab 2022 Reichweite des elektrischen Mazda MX-30 (kombinierter Stromverbrauch nach NEFZ: 17,3 kWh/100 km; CO2-Emissionen: 0 g/km)
  • Neue Fahrzeugplattform mit hybridisierten Reihensechszylinder-Benzin- und Dieselmotoren

Mazda feiert in diesem Jahr das erste Jahrhundert Unternehmensgeschichte. Die Gründung als innovationsfreudiges Unternehmen in der Korkproduktion liegt genau 100 Jahre zurück. Es folgten viele weitere kühne Schritte, wie Kreiskolben- beziehungsweise Wankelmotoren, der Mazda MX-5 als mutige Neuerfindung des Roadsters oder die Skyactiv Technologien als Impulsgeber für nachhaltigen Fahrspaß. Immer ist der Hersteller aus Hiroshima seinen eigenen Weg gegangen und entsprechend innovativ sind die Projekte, mit denen Mazda in das zweite Jahrhundert der Unternehmensgeschichte startet.

Entsprechend ehrgeizig sind die Zielvorgaben des Mazda Entwicklungsprogramms „Nachhaltiges Zoom-Zoom 2030″: Mazda strebt im Vergleich zum Stand von 2010 eine Verringerung der CO2-Emissionen des Unternehmens um 50 Prozent bis 2030 und um 90 Prozent bis 2050 an. Der Fahrzeughersteller berücksichtigt dabei die ganzheitliche „Well-to-Wheel“-Perspektive, die sämtliche CO2-Emissionen von der Kraftstoff- und Elektrizitätserzeugung bis zur Fahrt auf der Straße aufsummiert. Mazda hat sich dem Grundsatz verpflichtet, stets die richtige Lösung zur richtigen Zeit and jedem Ort anzubieten. Die CO2-Reduzierungspotentiale verschiedener automobiler Antriebe hängen nicht nur vom flüssigen Kraftstoff ab. Speziell bei hybridisierten und vollelektrischen Antrieben hat der regional unterschiedliche Mix aus fossiler und nachhaltig erzeugter Elektrizität einen hohen Einfluss auf die CO2-Gesamtemission der Fahrzeuge. Deshalb wählt Mazda bei der Entwicklung neuer Antriebskonzepte einen Multi-Solution-Ansatz, der neben reinen Elektroantrieben auch hocheffiziente, elektrifizierte Benzin- und Diesel-Verbrennungsmotoren berücksichtigt.